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11. Dezember 2013

{Weihnachtsbäckerei} Mandel Zitronen Plätzchen mit Lemon Curd Füllung (inkl. Lemon Curd Rezept)


Heute gibts ein kleines Hightlight in der Weihnachtsbäckerei alla PAMK, denn diese Zitronenplätzchen waren so rasch verputzt, dass ich hier noch einmal den Backofen anwerfen werde.

Mandelplätzchen sind ja schon was Feines. Aber wenn sie dann auch noch mit dem Aroma von Zitrone und dem Geschmack einer "English Tea Time" gekreuzt werden, sind die der absolute Knüller - zumindest im Hause Kleiber :)
Lemon Curd kennt man hier vielleicht nicht so sehr, jedoch genießt der Brite zu seinen Scones gerne mal einen Löffelchen dazu. Die zitronig frische Aufstrich wird ähnlich wie ein Pudding gekocht, und besticht am Ende mit seinem edlen Perlmutglanz - ganz zu Schweigen von seinem Geschmack :)
In gut sortierten Supermärkten findet man bereits fertiges Lemon Curd, aber mit etwas Geduld lässt es sich auch ganz einfach selbst zubereiten.

So und jetzt ran an die Reibe und Zitronenpresse, denn heute gibts Saures :)

Lemon Curd Cookies Xmas


Mandel Zitronen Plätzchen mit Lemon Curd Füllung (ergibt ca 30 Stück)

150 g Butter
75 g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Salz
225 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
Abrieb von 1 Zitrone
175 g Lemon Curd
Plätzchenausstecher & Lochtülle (oder dicker Strohhalm)

Zubereitung

  1. Die weiche Butter mit Puderzucker, Prise Salz und dem Ei mit dem Handrührgerät luftig aufschlagen. Nun Mehl, Mandeln und den Zitronenabrieb kurz  mit dem Handrührer unterrühren. Den Teig mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und in Folie wickeln. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Teig mit wenig Mehl dünn ausrollen und nach belieben Formen ausstechen (immer doppelt ausstechen, damit die Plätzchen eine Ober- & Unterseite bekommen). Aus der Hälfte der Plätzchen mit sehr kleinen Ausstechern und/oder einer Lochtülle/Strohhalm ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen und danach abkühlen lassen.
  3. Die Plätzchen nun auf der Unterseite mit Lemon Curd bestreichen. Die passende Oberseite, die mit kleinen Förmchen verziert wurde, daraufsetzen und festdrücken. Evtl. mit Puderzucker bestreuen.
    Die Plätzchen in einer Blechdose mit etwas Butterbrotpapier bedecken, damit sie nicht aneinander kleben. Und falls sie überhaupt so lange überleben, sind sie ca. 3 Wochen haltbar :)

Und hier noch als kleines Gimmick für Euch ein Rezept für leckere homemade Lemon Curd, die der Backbube einmal zu PAMK verschickt hat. Ein bisschen Geduld muss man haben, damit die Creme nicht anbrennt und am Ende Zitronen-Rührei in der Schüssel ist ;)


Homemade Lemon Curd

4 Eigelb
225 g Zucker
185 ml Zitronensaft
120 g gewürfelte Butter
1 Prise Salz
1 1/2 EL abgerieben Zitronenschale

Zubereitung

  1. Einen Topf mit Wasser erhitzen. In einer großen Edelstahlschüssel Eigelbe & Zucker mehrere Minuten verschlagen, bis die Masse dickflüssig und cremeweiß ist. Zitronensaft darunterschlagen und die Mischung auf das Wasserbad setzen.
  2. Die Masse über kleiner Flamme erhitzen, dabei ständig mit einem Schneebesen rühren, bis sie eindickt - das kann schon seine 5 Min dauern! NICHT KOCHEN! Sonst gerinnt die Masse. Wenn die Masse eindickt (wie etwas flüssiger Pudding), mit einem Schneebesen die Butter hineinschlagen, ein Bröckchen nach dem anderen - und immer weiter rühren!
    Am Ende mit Salz & der Zitronenschale abschmecken und die Masse noch einmal erhitzen, bis sie wie Pudding aufblubbert.
  3. Vom Herd nehmen und in saubere Gläser umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Lemon Curd mehrere Wochen.

Wer noch Ideen zur Verwendung der restlichen Lemon Curd braucht

Vanille Scones und als Aufstrich etwas Lemon Curd
Zitronenkuchen mit Lemon Curd
White Cake mit Lemon Curd Frosting
oder zu Weihnachten ein Trifle mit Lemon Curd

Ich wünsch Euch viel Freude beim Nachbacken :)




10. Dezember 2013

{Weihnachtsbäckerei} Spekulatiuscreme


Mit etwas Verzögerung gehts heute wieder weiter mit den Leckerein aus meinem PAMK Paket.

Frei nach dem Motto "Weihnachten & Adventszeit muss schon mit der morgendlichen Stulle anfangen", habe ich eine Spekulatiuscreme gemixt, die dem morgendlichen Nusscreme-Frühstücker eine leckere Abwechslung bieten wird. Die Zutaten hat man mitunter zur Weihnachtszeit meist eh im Haus, weshalb der Aufstrich auch schnell am Sonntagmorgen gemixt ist.

Wer dieses Jahr seinen Liebsten etwas aus der Küche schenken möchte, dem lege ich diesen leckeren Brotaufstrich sehr ans Herz, denn eine solche Leckerei gibts ja auch nicht alle Tage und die Naschkatzen werden sich freuen :)
So jetzt aber: An die Mixer! Fertig! Los!



Spekulatiuscreme (ergibt 2 Gläser à 200g)

300 g Gewürz-Spekulatius
2 EL Honig
1 TL Zimt
1-2 TL Spekulatiusgewürz
1 Prise Salz
70 ml Sahne
130 g weiche Butter

Zubereitung

  1. Spekulatius grob zerkrümmeln (mit dem Nudelholz) und etwa 30 Sekunden in einem Mixer zerkleinern, bis er sehr feinkrümmelig ist.
  2. Nun Honig, Sahne und Gewürze zusammen mit der weichen Butter mit einem Handrührgerät ca 1-2 Minuten verquirlen und luftig aufschlagen, bis die Spekulatiuscreme schön fluffig ist. 
  3. Sofort in saubere Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Genießen ein paar Minuten bei Zimmertemperatur stellen, damit die Creme wieder streichzart wird. Die Spekulatiuscreme hält sich etwa 2 Wochen im Kühlschrank.
Und jetzt viel Freude beim Nachmachen und liebe Grüße aus der Weihnachtsbäckerei



8. Dezember 2013

{Weihnachtsbäckerei} Lebkuchen wie bei Oma!


Heute gehts in der Weihnachtsbäckerei rund, denn heute wird geknetet, was das Zeug hält: Es geht ans Lebkuchen backen, denn davon befanden sich ein paar in meinem PAMK Päckchen!

Als ich in meiner kleinen WG Küche das erste Mal diese Lebkuchen gebacken habe, fehlte es mir an allerlei nützlichen Küchengeräten, die Frau sich mit der Zeit wünscht: Mixer, KitchenAid und was das Herz sonst noch so begehrt. Geklappt hat das Lebkuchen Backen trotzdem, aber ich kann Euch sagen: danach hatte ich eine Woche Muskelkater, und jeder Lebkuchen erinnerte mich in der Adventszeit daran, wie hart ich dafür kneten und ausrollen musst :)

Heute gibt es zwar in jedem Discounter sehr günstige Küchenmaschinen, jedoch warne ich vorab: Der Teig ist die ultimative Härteprobe für alle Handrührer und Küchenmaschinen. Also lieber per Hand kneten, wenn man sich nicht sicher ist, ob die Küchengeräte das mitmachen!
Aufi geht's:

Lebkuchen wie bei Oma (ergibt ca. 40 Stück)

500 g Roggenvollkornmehl
300 g Dinkelvollkornmehl
400 g brauner Zucker
12 EL Honig
100 g Butter

4 Eier (L)
2 TL Natron
20 g Lebkuchengewürz
2 TL Zimt
1 TL Nelkenpulver
Zitronenabrieb von 1 Zitrone
20 g Kakaopulver (ungesüßt)
100 g Orangeat
100 g  Zitronat
100 g Rosinen
140 g Haselnüsse
ggf. Zum Bestreichen & Verzieren:
Eigelb mit etwas Milch oder Zuckergus



Zubereitung

  1. In einer Pfanne Zucker & Honig mit der Butter schmelzen, bis die Masse blubbernd aufgekocht ist. Dies dauert einige Minuten. 
  2. In der Zwischenzeit Orangeat, Zitronat, Rosinen und Haselnüsse im Mixer sehr fein hacken, bis alles feinkrümmelig ist. In eine große Rührschüssel geben und nun alle restlichen Zutaten (außer den 4 Eiern und dem Honig-Zucker in der Pfanne) dazugeben und mit einem Holzlöffel vermengen.
    Wenn der Lebkuchen in einer Küchenmaschine (KitchenAid, Kenwood,...) geknetet werden soll, jetzt die Mehlmischung halbieren, denn meist ist das Höchstgewicht an Vollkornmehl in solchen Maschinen bei 800g Gesamtgewicht (was wir aber überschreiten!)
  3. Jetzt den Honig zur Mehlmischung geben und verrühren. Die Eier dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
    Bei Küchenmaschinen einfach grob die Hälfte des Honig-Zuckers aus der Pfanne in die Hälfte der Mehlmischung geben und 2 Eier dazugeben. Das wiederholen wir nocheinmal für die 2. Hälfte der Zutaten.
  4. Teig nun mit den Händen weiterkneten. Vorsicht, er ist immer noch recht warm, aber kühlt auf der Arbeitsplatte schnell ab!
    Bei diesem Schritt werden auch die beiden Teighälften, die mit der Küchenmaschine zubereitet wurden, miteinander vermengt und zu einem glatten Teig verarbeitet.
  5. Den Teig in einer Schüssel offen auskühlen lassen und für mindestens 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen, bevor man ihn weiterverarbeitet
  6. Am nächsten Tag den Ofen auf 170°C vorheizen. Den Teig ca 0,7 cm dick ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Den Lebkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und für 12 Min. backen!

    Soll der Lebkuchen glänzen: 1 Eigelb mit etwas Milch verrühren und die Lebkuchen damit bestreichen und dann Backen!
    Soll der Lebkuchen mit Zuckerguss verziert werden: Lebkuchen zuerst Backen und dann mit Zuckerguss von Zimtsternen verzieren (evtl. Guss mit mehr Puderzucker verrühren, damit er fester wird!)
Die Lebkuchen bleiben super lange frisch, wenn man sie nach dem Backen & Auskühlen gleich in eine Blechdose steckt. Nach spätestens einer Woche sind sie dann schön weich. Natürlich hilft auch die gute alte Apfelscheibe, aber dann nicht in der Dose vergessen, sonst schimmelt's!

So und jetzt wünsch ich Euch viel Freude beim Nachbacken und habt einen schönen 2. Advent :)


6. Dezember 2013

{Weihnachtsbäckerei} Zimtsterne


Die Weihnachtsbäckerei im Hause Kleeundkleiber ist schon in vollem Gange, und in meinem PAMK Paket, das die liebe Jennifer von mir bekommen hat (hier könnt ihr nochmal reinschauen), befanden sich u.a. diese herrlichen Zimtsterne. Grund genug jetzt einmal das Rezept herauszurücken, findet Ihr nicht auch? :)


Zimtsterne (ergibt ca. 40 Stück)

500 g Mandeln (gemahlen)
300 g Puderzucker
2-3 TL Zimt
2 Eiweiß (L)
1 TL Bittermandelaroma

Für den Guss

1 Eiweiß (L)
125 g Puderzucker


Zubereitung 

  1. Alle Zutaten mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verkneten. Nochmals mit den Händen den Teig gut verkneten und  mit ein wenig Puderzucker oder Mehl ca. 0,5cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Diese auf mit Backpapier ausgelegt Backbleche setzen.
  2. Ist der Teig vollständig verarbeitet, den Zuckerguss zubereiten. Dafür 1 Eiweiß mit dem Handrührgerät steif schlagen. Dann den Puderzucker dazugeben und gut verrühren.Den Guss in eine Spritztülle füllen und auf die Sterne spritzen. Um den Guss schön gleichmäßig verteilen zu können, mit einem Holzspißechen den Guss in alle Ecken und Ränder streichen. (Ansonsten klappt natürlich das Bestreichen mit einem Pinsel ebenfalls). 
  3. Den Backofen auf 150°C aufheizen und jedes Backblech einzeln auf unterster Schiene ca 12-15 Min. backen. Abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren oder am besten gleich Naschen & Verschenken :)

Ich wünsch Euch viel Freude beim Nachbacken und morgen verrate ich Euch, wie man leckere Weihnachtsschokolade selbst machen kann, auch wenn man keine Silikon-Schokoladenform zur Hand hat :)


5. Dezember 2013